Workshop Heimat & Identität

Vorstellungen von Identität und Heimat dominieren mal mehr mal weniger subtil aktuelle Diskurse um Integration und Rassismus, färben sie ein und prägen sie maßgeblich. Dabei wird vorausgesetzt, dass alle wissen, was das eine oder andere sei und sich dazu in irgendeiner Form positioniert haben.

Diese Selbstverständlichkeit wird in diesem Workshop in Frage gestellt:
Begleitet durch künstlerische Methoden und Übungen der politischen Bildung treten wir hier in einen Austausch miteinander und fragen uns: Was ist eigentlich Heimat? Was ist meine Identität? Wie exklusiv sind diese Konzepte?
Es wird kein Wissen vorausgesetzt.

Der Eintritt zum Markt der Möglichkeiten als auch die Teilnahme an den Workshops sind kostenlos. Interessierte sind herzlich eingeladen. Für Verpflegung ist gesorgt.

Der „Markt der Möglichkeiten“ findet im Rahmen der „Aktionswochen gegen Rassismus“ statt.
Bei verschiedenen Veranstaltungen zwischen dem 14. und 27. März soll auf das Problem Rassismus aufmerksam gemacht werden und Handlungsmöglichkeiten dagegen aufgezeigt werden.

Überblick über das restliche Programm, weitere Informationen

Ort
Kreismuseum Wewelsburg
Burgwall 19 33142 Büren-Wewelsburg

Veranstalter
DemokratieBüro Kreis Paderborn, Kreismuseum Wewelsburg

Termine
Sa, 19.03.2022, 10:00 – 16:00 Uhr



Online Lesung am 15.11.2021

Auftaktveranstaltung der onlinebasierten Konferenz Umbau/Neubau:
Die Lyrik und ihre Gewerke.

(c) 57Nord

Im deutschsprachigen Raum gibt es eine beachtenswerte Vielfalt an produktiven künstlerischen Positionen, die sich dem Spokenword zuordnen. Obgleich diese Szenen bereits handlungsfähig, international vernetzt und in institutionellen Zusammenhängen aktiv sind, bleiben ihnen bislang kulturpolitische Anerkennung und die Förderung als eigenständige literarische Kunstform oft verwehrt.

Jüngst haben 10 Spokenword-Künstler*innen mit dem „Hausacher Protokoll“ den Aufschlag zu einer poetologischen Selbstbestimmung des deutschsprachigen Spokenword gemacht, nun stellt sich die gleichnamige AG dem Netzwerk Lyrik und der Öffentlichkeit mit einer Poetry Clip-Show vor. Jeweils fünf künstlerische Positionen ergeben einen Abend, einen Einblick in ein Spektrum, einen Vorgeschmack dessen, was noch kommt.

Am 15.11. mit Beiträgen von Dominiqe Macri, Dean Ruddock, Dirk Hülstrunk, Frank Klötgen und Miedya Mahmod.
Moderiert von Samuel Kramer.

Hier geht es zum Livestream

Undine tanzt! (TanzPoeten)

Magic on the dancefloor: Undine geht tanzen – und mischt das digitale Festivalgelände auf! In einem Text-, Medien- und Tanzlabor haben vier Dichter*innen und die Tänzerin Willie Stark das weltweite Phänomen mythologischer Wasserfrauen erforscht, unter anderem in der Gräfte von Burg Hülshoff. Weit vor Ingeborg Bachmann hatte sich auch schon Annette von Droste-Hülshoff in ihrer Erzählung Ledwina mit dem Undine-Stoff beschäftigt. Die TanzPoeten präsentieren nun einen modernen Undine-Mythos, musikalisch, poetisch, tanzbar.
Neben der tänzerischen Umsetzung ist eine Text- und Klangcollage entstanden, die durch den Burgpark führt. Die Inszenierung der vier Elemente in Klang und Wort ist ein Audiowalk zum Liegenbleiben, ein poetisches Ritual für die Ohren, eine Meditation über Klänge, die uns berühren und an die Bedeutung von Naturgewalten erinnern.

Entstanden im Rahmen des Droste Festival 2021 –  Dark Magic von Burg Hülshoff – Center for Literature.

Gefördert im Rahmen von »NEUSTART KULTUR« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. und durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.
Unter Schirmherrschaft der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Isabel Pfeiffer-Poensgen

Undine tanzt! (TanzPoeten) – Performance

Magic on the dancefloor: Undine geht tanzen – und mischt das digitale Festivalgelände auf! In einem Text-, Medien- und Tanzlabor haben vier Dichter*innen und die Tänzerin Willie Stark das weltweite Phänomen mythologischer Wasserfrauen erforscht, unter anderem in der Gräfte von Burg Hülshoff. Weit vor Ingeborg Bachmann hatte sich auch schon Annette von Droste-Hülshoff in ihrer Erzählung Ledwina mit dem Undine-Stoff beschäftigt. Die TanzPoeten präsentieren nun einen modernen Undine-Mythos, musikalisch, poetisch, tanzbar.

Gefördert im Rahmen von »NEUSTART KULTUR« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. und durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.
Unter Schirmherrschaft der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Isabel Pfeiffer-Poensgen

A talk with Masimba Hwati on the radio as tool for resistance

I had the chance to bump into Masimba, first at a Demo then on Goetheplatz in Weimar where he told me about his idea for the „Bread-Scores-Performance“.

I was intrigued by how he connected the radio as a device and medium of resistance and group based performance art. He invited me to take part and in return I asked for this interview which I found thought-provoking – thank you!

We talked about the radio in the (post-)colonial context and as a plattform for self-organisation of minorities.

In this recording you will also hear snippets from the performance that took place at Villa Eigenheim on the 22nd of May 2021 as part of the Radio Art Residency.

Also follow Masimba on Instagram.

Credits for the Bread-Scores-Performance given on Mixcloud.

Anti-Rassistische Ausstellung „Re-Action“

Ausstellungseröffnung „Re-Action“ In Reaktion auf die durch Vandalismus zerstörte Ausstellung anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus im März hat das Netzwerk Antirassismus in enger Zusammenarbeit mit den Gruppen BIPOC YMR und WE United eine neue Ausstellung organisiert. Themen sind Diversität, Rassismus und Diskriminierung.

Es gibt unterschiedliche Beiträge die sich mal künstlerisch in Sprache oder Bild, mal eher wissenschaftlich in Form einer Auswertung von lokalen Befragungen zu Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, mit den Themen auseinandersetzen.

Die Ausstellung ist dezentral und zu jeder Zeit zugänglich, sie hängt hauptsächlich in den Fenstern von Projekt 1 (Schützengasse 2) aus, einige Arbeiten werden wieder zwischen Mon Ami und Kasseturm hängen, weitere in den Fenstern von Der Laden (Trierer Straße 5), Café Spunk (Marienstraße 3) und dem Fachdienst für Migration und Integration AWO (Marienstraße 12).

Am 17.07. um 14 Uhr wird es vor dem Projekt 1 eine kleine Ausstellungseröffnung geben. Um 15:30 Uhr sollen dann bin einem gemeinsamen Spaziergang die einzelnen Stationen der Tour abgelaufen werden.

Die Ausstellung wurde gefördert durch den Lokalen Aktionsplan Weimar im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! sowie durch das Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.

1. Platz beim Manuskriptwettbewerb des 19. Leipziger Hörspielsommers

(c) Caecilie Schneider

Das von Cäcilie Willkommen und mir produzierte Hörspiel „Vorschlag einer Struktur“ basierend auf dem gleichnamigen Text vom Kollektiv Gelbe Supp wurde mit dem ersten Preis des vierten Manuskriptwettbwerbes des 19.Leipziger Hörspielsommers ausgezeichnet!

Vielen Dank an das Kollektiv, für den Text – es hat uns viel Spaß gemacht, daran zu arbeiten.
Vielen Dank an unsere Schauspieler*innen Dascha Trautwein, Tahera Hoshemi und Krunoslav Sebrek.
Vielen Dank an Frederike Moormann und Fabian Kühlein für die künstlerische Betreuung des Projektes.
Vielen Dank an das Team vom Leipziger Hörspielsommer für diesen schönen ersten Hörspielsommer.
Gratulation auch an alle anderen!

Als nächstes läuft das Stück beim Berliner Hörspielfestival, auch online.

In Kategorie: Blog

Transnational Memory Culture w/ Ulf Aminde, Free Bangura, Dean Ruddock & Margarita V. Beltran

Monuments, statues and street names bear witness to what a society seeks to preserve, what it denies and what it erases. Public places of commemoration thus also become a space for negotiating the social reality of the present. A current example of the attempt to intervene in collective memory are the monument takedowns in the course of the Black Lives Matter movement in the US. A major project that discusses innovative ways of remembrance culture in the U.S. and Canada is Shaping the Past (a co-op between the Goethe-Institut, the Monument Lab and the Bundeszentrale für politische Bildung ), which brings together activists from the U.S., Canada, Germany and Mexico. Two fellows of Shaping the Past, Ulf Aminde and Free Bangura, are in conversation with two activists and artists from Weimar, discussing practices of anti-racist memory culture and decolonization in public space.

Moderation: Lena Jöhnk (Goethe-Institut Washington DC)

Part of the radio program „GenerationFM“ during the Kultursymposium Weimar 2021.