Termine

Anstehende Auftritte, Workshops und Erscheinungen.

RE:Action – RE:Constructed

Im August wird die damals zerstörte Ausstellung RE:Action wieder an ausgewählten Schaufenstern in der Stadt Weimar gezeigt. Mittlerweile kümmert sich der Verein WE United gemeinsam mit dem Netzwerk Antirassismus um die Ausstellung.

Last year’s statement I wrote on the exhibition:
(German Version)

Considering the events of the past few weeks and months; the attack on Café Spunk, the spray-painted Stolpersteine, the increase of right-wing graffiti and other incidents, we read the destruction of our last exhibition on diversity and racism as a politically motivated attack and have reported it as such – so far without results.

When we talked about the incident in the group, people expressed fear because in the exhibition there were faces of people who live in Weimar.
People who study, work and live here. People who showed their faces to share about themselves, their everyday lives and their resulting perspectives.
We can see that claiming one’s right to exist and peacefully displaying it is enough to provoke people in this city – so much so that they violently and underhandedly attack the self-expression of others.
The fear in our group stems from the fact that we no longer feel safe in Weimar. After the many attacks on people perceived as non-white or non-German in Hanau, Halle and Celle, we wonder if people in Weimar are also in danger.
A friend wrote to me after I told him what happened:

“In reaction, relevance is mirrored by action; in the degree of polarisation, the need for collective reflection on the issue negotiated in action is revealed.

Through the wanton destruction, we can see that it is crystal clear – once again – how extremely important a corresponding awareness is, as transported by the action., And that yet more needs to be created.”

Put simply; if the reaction to an exhibition in which people speak about experiences of racism is so violent, it can be seen as an indication that dealing with this topic is absolutely necessary, and that the discussion is far from over – even for the supposedly cosmopolitan, cultural city of Weimar.

There is a lot to do and we will not be silent because someone is trying to stop us from speaking.
That is why we have organised another exhibition.
We want to continue to give ourselves a platform to make ourselves heard.

We won’t let anyone take away our rights to speak, to show ourselves and to exist.

Dean Ruddock
BIPOC YMR / POL B / Antiracism Network

20:00– 28:00 Uhr Einlass: 19:30 Uhr
Am Kanal 30, Leipzig-Plagwitz Eintritt frei

In Zwischen zucken zweitausendzweiundzwanzig zinnoberrote Zwitterwesen zu zwingenden Zerwürfnissen zerspalten die zahmen Zahnräder der Zeit. Zuvorderst zahlt der Zaungast zappenduster die Zeche, bis der Zampano zitternd das Zölibat zentriert. Zahnschmelz zementiert im Zuckerguss Zitronensäurezyklen des Zerfalls. Zielen die Zonen des Zorns in zügellose Zentrifugen, bis zellulärer Zunder wie zufällig die Zinsen der Zivilisation zersetzt?Zugeneigte Zuhörer und Zuhörerinnen, willkommen in unserem Zirkumflex In Zwischen der langen Nacht der Hörkunst !

Das Hörspiel Vorschlag einer Struktur, basierend auf einem Text des Kollektivs Gelbe Supp (Kathrin Frech, Anna Maria Pahlke, Luise Hess, Marie Kübler, Julia Römpp) wird im Rahmen des Leipziger Hörspielsommers gespielt. (Auf der Website steht 25:15 Uhr – was vermutlich 1:15 Uhr Morgens bedeutet)

Futurology Kiosk

15.06 – 05.07
Sophienstiftplatz, Weimar, Germany

<<Once upon a time, the timeline broke into tiny pieces, and everything that had existed broke within. We entered the era of Reversal, backpedaling in the direction of the Beginning, where the world was about to start again or remain. While exploring haptically the skeletons of time, we see how differently they were treated. Their parts were cut, their surface destroyed, crippled, and often left with scars. The color faded away, texture mutilated, being wrapped in the past with its shape deformed. These fossils have neither purpose nor history. The artifacts were floating around, losing their structure, scent, purpose, and gravitation. Their bodies were thoroughly examined and carefully excavated from the void they were found in. Shoveled Future relics materially culminate while being dug out. Their existence depends on the speculation and imagination of the observer. Found broken, longing for what is lacking in a changed present, or Future.>>

The Futurology Kiosk is a mixed-media project founded by visual artist Nadja Kracunovic. Combining multiple mediums, sound (Future Nostalgia FM radio), spatial installation (kiosk as a time capsule), and performative objects (ceramics), its futuristic experience unsettles the present and speculates on the future. The inventory consists of imaginatively designed broken ceramics lavishly displayed to be dug out and explorred. The artifacts are excavations from the future bringing nostalgia for what has never happened. The project has a narrative that waves between imagination, aspirations, and human interactions while exploring new fusions between mediums.

The founder of the Futurology Kiosk:
Nadja Kracunovic

Future Nostalgia FM radio team:
Nadja Kracunovic
Denise Lee
David Bilek
Dean Ruddock

Future Nostalgia newspapers design
Jonas Lenz

Listen to Future Nostalgia FN:
https://www.futurenostalgia.digital/

2022

19.03.
Markt der Möglichkeiten 2022. Workshop: Heimat & Identität, Wewelsburg.

23.04 – 24.04.
Performance & Schreibworkshop. Gladhouse, Cottbus.

6.06. – 8.05.
Intensivworkshop: Spoken Word Poetry. Stellwerk, Weimar.

19.05.
Hör.Box. Hörabend. Theater Erfurt.

19.05. – 21.05.
Resonanzen – Schwarzes LiteraturfestivalRuhrfestspiele, Recklinghausen.

15.06.
Poesiefestival 2022:
Mein Prinz, ich bin das Ghetto. Workshop zur Lyrik-Vermittlung mit Dinçer Güçyeter und Nancy Hünger. Haus für Poesie, Berlin.

20.06.
Poesiefestival 2022:
Undine tanzt. Performance mit Lyrik und Urban Dance. AdK, Berlin.

Workshop Heimat & Identität

Vorstellungen von Identität und Heimat dominieren mal mehr mal weniger subtil aktuelle Diskurse um Integration und Rassismus, färben sie ein und prägen sie maßgeblich. Dabei wird vorausgesetzt, dass alle wissen, was das eine oder andere sei und sich dazu in irgendeiner Form positioniert haben.

Diese Selbstverständlichkeit wird in diesem Workshop in Frage gestellt:
Begleitet durch künstlerische Methoden und Übungen der politischen Bildung treten wir hier in einen Austausch miteinander und fragen uns: Was ist eigentlich Heimat? Was ist meine Identität? Wie exklusiv sind diese Konzepte?
Es wird kein Wissen vorausgesetzt.

Der Eintritt zum Markt der Möglichkeiten als auch die Teilnahme an den Workshops sind kostenlos. Interessierte sind herzlich eingeladen. Für Verpflegung ist gesorgt.

Der „Markt der Möglichkeiten“ findet im Rahmen der „Aktionswochen gegen Rassismus“ statt.
Bei verschiedenen Veranstaltungen zwischen dem 14. und 27. März soll auf das Problem Rassismus aufmerksam gemacht werden und Handlungsmöglichkeiten dagegen aufgezeigt werden.

Überblick über das restliche Programm, weitere Informationen

Ort
Kreismuseum Wewelsburg
Burgwall 19 33142 Büren-Wewelsburg

Veranstalter
DemokratieBüro Kreis Paderborn, Kreismuseum Wewelsburg

Termine
Sa, 19.03.2022, 10:00 – 16:00 Uhr



Online Lesung am 15.11.2021

Auftaktveranstaltung der onlinebasierten Konferenz Umbau/Neubau:
Die Lyrik und ihre Gewerke.

(c) 57Nord

Im deutschsprachigen Raum gibt es eine beachtenswerte Vielfalt an produktiven künstlerischen Positionen, die sich dem Spokenword zuordnen. Obgleich diese Szenen bereits handlungsfähig, international vernetzt und in institutionellen Zusammenhängen aktiv sind, bleiben ihnen bislang kulturpolitische Anerkennung und die Förderung als eigenständige literarische Kunstform oft verwehrt.

Jüngst haben 10 Spokenword-Künstler*innen mit dem „Hausacher Protokoll“ den Aufschlag zu einer poetologischen Selbstbestimmung des deutschsprachigen Spokenword gemacht, nun stellt sich die gleichnamige AG dem Netzwerk Lyrik und der Öffentlichkeit mit einer Poetry Clip-Show vor. Jeweils fünf künstlerische Positionen ergeben einen Abend, einen Einblick in ein Spektrum, einen Vorgeschmack dessen, was noch kommt.

Am 15.11. mit Beiträgen von Dominiqe Macri, Dean Ruddock, Dirk Hülstrunk, Frank Klötgen und Miedya Mahmod.
Moderiert von Samuel Kramer.

Hier geht es zum Livestream

Anti-Rassistische Ausstellung „Re-Action“

Ausstellungseröffnung „Re-Action“ In Reaktion auf die durch Vandalismus zerstörte Ausstellung anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus im März hat das Netzwerk Antirassismus in enger Zusammenarbeit mit den Gruppen BIPOC YMR und WE United eine neue Ausstellung organisiert. Themen sind Diversität, Rassismus und Diskriminierung.

Es gibt unterschiedliche Beiträge die sich mal künstlerisch in Sprache oder Bild, mal eher wissenschaftlich in Form einer Auswertung von lokalen Befragungen zu Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, mit den Themen auseinandersetzen.

Die Ausstellung ist dezentral und zu jeder Zeit zugänglich, sie hängt hauptsächlich in den Fenstern von Projekt 1 (Schützengasse 2) aus, einige Arbeiten werden wieder zwischen Mon Ami und Kasseturm hängen, weitere in den Fenstern von Der Laden (Trierer Straße 5), Café Spunk (Marienstraße 3) und dem Fachdienst für Migration und Integration AWO (Marienstraße 12).

Am 17.07. um 14 Uhr wird es vor dem Projekt 1 eine kleine Ausstellungseröffnung geben. Um 15:30 Uhr sollen dann bin einem gemeinsamen Spaziergang die einzelnen Stationen der Tour abgelaufen werden.

Die Ausstellung wurde gefördert durch den Lokalen Aktionsplan Weimar im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! sowie durch das Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.

2021

21.04., 22:03 Uhr. Ausstrahlung „es gibt diese namen / es gibt diese wut“ beim Deutschlandfunk

13.06. JuLi im Juni, Lesung, Weimar.

23.06. – 27.06. Droste Festival 2021 – Dark Magic. „Undine tanzt“ – Soundpiece mit Tanzperformance von dem Kollektiv Tanzpoeten.

3.07. – 11.07. „Major Noise, Minor Voice“ beim Leipziger Hörspielsommer

4.08. – 8.08. Hausacher LeseLenz 2021.

14.08. „Vorschlag einer Struktur“ beim Berliner Hörspielfestival.

12.10., 13:00 Uhr Digitaler Workshop: Poetry Clips (online), mit Lyrix.
Anmeldung