Sound

Soundscapes, Lo-Fi-Ambient, Spoken Word…

Future Nostalgia FM

Here you find a short version of the project described below.
My part starts at 3:05.

Once upon a time, the timeline broke into tiny pieces, and everything that had existed broke within. We entered the era of Reversal, backpedaling in the direction of the Beginning, where the world was about to start again or remain. While exploring haptically the skeletons of time, we see how differently they were treated. Their parts were cut, their surface destroyed, crippled, and often left with scars. The color faded away, texture mutilated, being wrapped in the past with its shape deformed. These fossils have neither purpose nor history. The artifacts were floating around, losing their structure, scent, purpose, and gravitation. Their bodies were thoroughly examined and carefully excavated from the void they were found in. Shoveled Future relics materially culminate while being dug out. Their existence depends on the speculation and imagination of the observer. Found broken, longing for what is lacking in a changed present, or Future.

The Futurology Kiosk is a mixed-media project founded by visual artist Nadja Kracunovic. Combining multiple mediums, sound (Future Nostalgia FM radio), spatial installation (kiosk as a time capsule), and performative objects (ceramics), its futuristic experience unsettles the present and speculates on the future. The inventory consists of imaginatively designed broken ceramics lavishly displayed to be dug out and explorred. The artifacts are excavations from the future bringing nostalgia for what has never happened. The project has a narrative that waves between imagination, aspirations, and human interactions while exploring new fusions between mediums.

The founder of the Futurology Kiosk:
Nadja Kracunovic

Future Nostalgia FM radio team:
Nadja Kracunovic
Denise Lee
David Bilek
Dean Ruddock

Future Nostalgia newspapers design
Jonas Lenz

Erinnern stören

Migration und Antirassismus in der DDR

Im Rahmen des Projekts «Erinnern stören – der Mauerfall aus migrantischer und jüdischer Perspektive» der Rosa Luxemburg Stiftung ist dieser Podcast entstanden.
In zwei Folgen spricht Lydia Lierke mit verschiedenen Interviewpartner*innen über Migration, Asyl, Antirassismus, Antiziganismus und verwandte politische Kämpfe in der DDR und darüber hinaus.
In der ersten Folge spricht Lydia mit Ovidio und Rudaba über ihre Migration in die DDR, ihre Kindheit und ersten Erinnerungen im Land aber auch über ihre Erlebnisse als junge Erwachsene in den 90er Jahren.

Weitere Infos zum Projekt: www.rosalux.de/erinnern-stoeren
Konzept, Autorin & Sprecherin: Lydia Lierke
Produktion & Regie: Laura Anh Thu Dang, Kaya Peters und Dean Ruddock Sounddesign: Kaya Peters
Grafik: Tien Nguyen
Musik: Mercedes Sosa-Sólo Le Pido A Dios (17.Festival des politischen Liedes 1987)

Studio Literatur

Der Podcast der Literarischen Gesellschaft Thüringen

Im Studio Literatur ist dieses Mal der zur Zeit in Weimar lebende Spoken-Word-Poet Dean Ruddock zu Gast. Dean wurde 1992 in Paderborn geboren, begann als Musiker, ist dann über das Poetry-Slam-Format zum Filmemmacher, Veranstalter, Herausgeber, Poet, Medienkünstler und Workshop-Leiter geworden. Seit Ende 2015 gibt er gemeinsam mit der Poetin Fatima Moumouni rassismuskritische Workshops mit dem Fokus auf Sprache. Künstlerisch interessiert er sich vor allem für den Transfer von Text in andere Medien, aber auch die Kreuzung von gesellschaftspolitischen Fragen und künstlerischen Perspektiven auf diese. Besondere Beachtung finden postmigrantische und postkoloniale Fragen in seiner Arbeit. Seit 2018 ist Dean Ruddock Teil des Kollektivs »Tanzpoeten«, das an der Schnittstelle von Tanz und Poesie experimentiert und forscht. 2019 zog er nach Weimar, um Medienkunst und Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität zu studieren.

Nachhören

Moderation: Guido Naschert, Stefan Petermann

Erstsendung: Radio Lotte, 15.03.2022, 22:00-23:00 Uhr

Undine tanzt! (TanzPoeten)

Magic on the dancefloor: Undine geht tanzen – und mischt das digitale Festivalgelände auf! In einem Text-, Medien- und Tanzlabor haben vier Dichter*innen und die Tänzerin Willie Stark das weltweite Phänomen mythologischer Wasserfrauen erforscht, unter anderem in der Gräfte von Burg Hülshoff. Weit vor Ingeborg Bachmann hatte sich auch schon Annette von Droste-Hülshoff in ihrer Erzählung Ledwina mit dem Undine-Stoff beschäftigt. Die TanzPoeten präsentieren nun einen modernen Undine-Mythos, musikalisch, poetisch, tanzbar.
Neben der tänzerischen Umsetzung ist eine Text- und Klangcollage entstanden, die durch den Burgpark führt. Die Inszenierung der vier Elemente in Klang und Wort ist ein Audiowalk zum Liegenbleiben, ein poetisches Ritual für die Ohren, eine Meditation über Klänge, die uns berühren und an die Bedeutung von Naturgewalten erinnern.

Entstanden im Rahmen des Droste Festival 2021 –  Dark Magic von Burg Hülshoff – Center for Literature.

Gefördert im Rahmen von »NEUSTART KULTUR« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. und durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.
Unter Schirmherrschaft der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Isabel Pfeiffer-Poensgen

A talk with Masimba Hwati on the radio as tool for resistance

I had the chance to bump into Masimba, first at a Demo then on Goetheplatz in Weimar where he told me about his idea for the „Bread-Scores-Performance“.

I was intrigued by how he connected the radio as a device and medium of resistance and group based performance art. He invited me to take part and in return I asked for this interview which I found thought-provoking – thank you!

We talked about the radio in the (post-)colonial context and as a plattform for self-organisation of minorities.

In this recording you will also hear snippets from the performance that took place at Villa Eigenheim on the 22nd of May 2021 as part of the Radio Art Residency.

Also follow Masimba on Instagram.

Credits for the Bread-Scores-Performance given on Mixcloud.

Transnational Memory Culture w/ Ulf Aminde, Free Bangura, Dean Ruddock & Margarita V. Beltran

Monuments, statues and street names bear witness to what a society seeks to preserve, what it denies and what it erases. Public places of commemoration thus also become a space for negotiating the social reality of the present. A current example of the attempt to intervene in collective memory are the monument takedowns in the course of the Black Lives Matter movement in the US. A major project that discusses innovative ways of remembrance culture in the U.S. and Canada is Shaping the Past (a co-op between the Goethe-Institut, the Monument Lab and the Bundeszentrale für politische Bildung ), which brings together activists from the U.S., Canada, Germany and Mexico. Two fellows of Shaping the Past, Ulf Aminde and Free Bangura, are in conversation with two activists and artists from Weimar, discussing practices of anti-racist memory culture and decolonization in public space.

Moderation: Lena Jöhnk (Goethe-Institut Washington DC)

Part of the radio program „GenerationFM“ during the Kultursymposium Weimar 2021.

Keine Gerechtigkeit, kein Frieden

Perspektiven Schwarzer Aktivist*innen
Folge 4: Mirjam Elomda

In dieser Folge spricht Dean mit Mirjam Elomda über die gemeinsame Umbenennungskampagne
der ISD Thüringen und Decolonize Erfurt.
Das Nettelbeckufer wurde nach Joachim Nettelbeck –
einem Akteur des Kolonialismus und Sklavenhandels – benannt.
Mirjam Elomda, die ISD und Decolonize Erfurt engagieren sich für eine kritische
Reflexion der Person Nettelbeck und eine Umbennung der Straße in
Gert-Schramm-Ufer. Der Afrodeutsche Gert Schramm wurde 1928 in eben jener Straße geboren,
überlebte Buchenwald und engagierte sich aktiv gegen Rechtsextremismus.

Decolonize Erfurt

Major Noise, Minor Voice

– außerparlamentarische Wortmeldungen
Eine Soundcollage von Zelda Diedrich und Dean Ruddock wird Teil von Decolonize Weimar

Decolonize Weimar ist ein Projekt von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar, vor allem der Studiengänge Medienwissenschaft und Medienkunst. Damit schließen wir uns zahlreichen Initiativen für postkoloniales Erinnern an, die in verschiedenen Städten wie Berlin, Erfurt oder Jena losgetreten wurden und in denen durch Graswurzelinitiativen lokale Stadtgeschichten neu erzählt werden.

In einigen Städten hat dies zu einer breiten Debatte über Erinnern im Stadtraum geführt. In anderen Städten sind neue Erinnerungsorte entstanden. Auch in Weimar, einer Stadt mit so vielen Schichten der Erinnerung, sind längst nicht alle Geschichten erzählt.

Mit einem Stadtplan und einem Stadtrundgang sollen die kolonialen Orte Weimars vorgestellt und diskutiert werden. Dadurch soll eine Debatte darüber ermöglicht werden, wie man […weiterlesen]

„Major Noise, Minor Voice – außerparlamentarische Wortmeldungen“ thematisiert auf subjektive Weise die von vielen wahrgenommene Verschiebung der Grenzen des Sagbaren im politischen Diskurs um Diversität. Hierbei treffen Extreme aufeinander – Stimmen, die bundesweit in Parlamenten eine Plattform bekommen und von hier aus maßgeblich zur Veränderung des gesellschaftlichen Klimas beitragen und die Stimmen derer, die häufiger thematisiert als gehört werden.

Die Medienkunst-Studierenden Zelda Diedrich und Dean Ruddock sammelten Erfahrungsberichte in den Queer- und BIPOC-Gemeinschaften von Weimar und Erfurt, sowie dem Umfeld der Bauhaus-Universität. Betroffene bekommen den Raum über ihre Erfahrungen mit Alltagsdiskriminierung zu sprechen. Herausgekommen ist eine kontrastreiche Soundcollage, welche die Konsequenzen des zunehmenden Populismus dokumentiert, aber auch wie tief dergesellschaftliche Graben zwischen denen die in Parlamenten sprechen und denen, über die gesprochen wird, ist.