Sound

Soundscapes, Lo-Fi-Ambient, Spoken Word…

Undine tanzt! (TanzPoeten) – Audiowalk

Magic on the dancefloor: Undine geht tanzen – und mischt das digitale Festivalgelände auf! In einem Text-, Medien- und Tanzlabor haben vier Dichter*innen und die Tänzerin Willie Stark das weltweite Phänomen mythologischer Wasserfrauen erforscht, unter anderem in der Gräfte von Burg Hülshoff. Weit vor Ingeborg Bachmann hatte sich auch schon Annette von Droste-Hülshoff in ihrer Erzählung Ledwina mit dem Undine-Stoff beschäftigt. Die TanzPoeten präsentieren nun einen modernen Undine-Mythos, musikalisch, poetisch, tanzbar.
Neben der tänzerischen Umsetzung ist eine Text- und Klangcollage entstanden, die durch den Burgpark führt. Die Inszenierung der vier Elemente in Klang und Wort ist ein Audiowalk zum Liegenbleiben, ein poetisches Ritual für die Ohren, eine Meditation über Klänge, die uns berühren und an die Bedeutung von Naturgewalten erinnern.

Entstanden im Rahmen des Droste Festival 2021 –  Dark Magic von Burg Hülshoff – Center for Literature.

Gefördert im Rahmen von »NEUSTART KULTUR« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V. und durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.
Unter Schirmherrschaft der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Isabel Pfeiffer-Poensgen

A talk with Masimba Hwati on the radio as tool for resistance

I had the chance to bump into Masimba, first at a Demo then on Goetheplatz in Weimar where he told me about his idea for the „Bread-Scores-Performance“.

I was intrigued by how he connected the radio as a device and medium of resistance and group based performance art. He invited me to take part and in return I asked for this interview which I found thought-provoking – thank you!

We talked about the radio in the (post-)colonial context and as a plattform for self-organisation of minorities.

In this recording you will also hear snippets from the performance that took place at Villa Eigenheim on the 22nd of May 2021 as part of the Radio Art Residency.

Also follow Masimba on Instagram.

Credits for the Bread-Scores-Performance given on Mixcloud.

Transnational Memory Culture w/ Ulf Aminde, Free Bangura, Dean Ruddock & Margarita V. Beltran

Monuments, statues and street names bear witness to what a society seeks to preserve, what it denies and what it erases. Public places of commemoration thus also become a space for negotiating the social reality of the present. A current example of the attempt to intervene in collective memory are the monument takedowns in the course of the Black Lives Matter movement in the US. A major project that discusses innovative ways of remembrance culture in the U.S. and Canada is Shaping the Past (a co-op between the Goethe-Institut, the Monument Lab and the Bundeszentrale für politische Bildung ), which brings together activists from the U.S., Canada, Germany and Mexico. Two fellows of Shaping the Past, Ulf Aminde and Free Bangura, are in conversation with two activists and artists from Weimar, discussing practices of anti-racist memory culture and decolonization in public space.

Moderation: Lena Jöhnk (Goethe-Institut Washington DC)

Part of the radio program „GenerationFM“ during the Kultursymposium Weimar 2021.

Keine Gerechtigkeit, kein Frieden

Perspektiven Schwarzer Aktivist*innen
Folge 4: Mirjam Elomda

In dieser Folge spricht Dean mit Mirjam Elomda über die gemeinsame Umbenennungskampagne
der ISD Thüringen und Decolonize Erfurt.
Das Nettelbeckufer wurde nach Joachim Nettelbeck –
einem Akteur des Kolonialismus und Sklavenhandels – benannt.
Mirjam Elomda, die ISD und Decolonize Erfurt engagieren sich für eine kritische
Reflexion der Person Nettelbeck und eine Umbennung der Straße in
Gert-Schramm-Ufer. Der Afrodeutsche Gert Schramm wurde 1928 in eben jener Straße geboren,
überlebte Buchenwald und engagierte sich aktiv gegen Rechtsextremismus.

Decolonize Erfurt

Major Noise, Minor Voice

– außerparlamentarische Wortmeldungen
Eine Soundcollage von Zelda Diedrich und Dean Ruddock wird Teil von Decolonize Weimar

Decolonize Weimar ist ein Projekt von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar, vor allem der Studiengänge Medienwissenschaft und Medienkunst. Damit schließen wir uns zahlreichen Initiativen für postkoloniales Erinnern an, die in verschiedenen Städten wie Berlin, Erfurt oder Jena losgetreten wurden und in denen durch Graswurzelinitiativen lokale Stadtgeschichten neu erzählt werden.

In einigen Städten hat dies zu einer breiten Debatte über Erinnern im Stadtraum geführt. In anderen Städten sind neue Erinnerungsorte entstanden. Auch in Weimar, einer Stadt mit so vielen Schichten der Erinnerung, sind längst nicht alle Geschichten erzählt.

Mit einem Stadtplan und einem Stadtrundgang sollen die kolonialen Orte Weimars vorgestellt und diskutiert werden. Dadurch soll eine Debatte darüber ermöglicht werden, wie man […weiterlesen]

„Major Noise, Minor Voice – außerparlamentarische Wortmeldungen“ thematisiert auf subjektive Weise die von vielen wahrgenommene Verschiebung der Grenzen des Sagbaren im politischen Diskurs um Diversität. Hierbei treffen Extreme aufeinander – Stimmen, die bundesweit in Parlamenten eine Plattform bekommen und von hier aus maßgeblich zur Veränderung des gesellschaftlichen Klimas beitragen und die Stimmen derer, die häufiger thematisiert als gehört werden.

Die Medienkunst-Studierenden Zelda Diedrich und Dean Ruddock sammelten Erfahrungsberichte in den Queer- und BIPOC-Gemeinschaften von Weimar und Erfurt, sowie dem Umfeld der Bauhaus-Universität. Betroffene bekommen den Raum über ihre Erfahrungen mit Alltagsdiskriminierung zu sprechen. Herausgekommen ist eine kontrastreiche Soundcollage, welche die Konsequenzen des zunehmenden Populismus dokumentiert, aber auch wie tief dergesellschaftliche Graben zwischen denen die in Parlamenten sprechen und denen, über die gesprochen wird, ist.


BIPOC YMR On Air

BIPOC YMR ON AIR is the first radio show that the BIPOC* Group Weimar. It is a show about racism, identity, diaspora, social structures, privileges, rationality and emotionality, categories of structuring and cultural differences through an open conversation between a few of us. We shared our experiences, feelings and reflections on being BIPOC in Weimar. *Black, Indigenous and People of Colour

Keine Gerechtigkeit, kein Frieden – Perspektiven Schwarzer Aktivist*innen (Folge 3: BLM Weimar)

Keine Gerechtigkeit – Kein Frieden. Perspektiven Schwarzer deutscher Aktivist*innen.
Anlässlich der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den U.S.A.,
die auch zu Demonstrationen in Deutschland geführt haben,
ist ein dreiteiliger Themenschwerpunkt mit Fokus auf die Situation im deutschprachigen Raum entstanden.

Valerie, Kensia & Tara – alle drei studieren in Weimar und haben im Zuge ihrer gemeinsamen Politisierung die erste Black-Lives-Matter-Demo in Weimar (20.06.20) organisiert.
Neben dem Interview gibt es Auszüge der Reden von der Demo.

Keine Gerechtigkeit, kein Frieden – Perspektiven Schwarzer Aktivist*innen (Folge 2)

Keine Gerechtigkeit – Kein Frieden. Perspektiven Schwarzer deutscher Aktivist*innen.
Anlässlich der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den U.S.A.,
die auch zu Demonstrationen in Deutschland geführt haben,
ist ein dreiteiliger Themenschwerpunkt mit Fokus auf die Situation imdeutschprachigen Raum entstanden.

Folge 2:
Winnie Akeri – studierte Soziologie und berät hauptberuflich Geflüchtete,
Migrant*innen und Drittstaatangehörige zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und Integration auf dem deutschen Arbeitsmarkt für die Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen e.V. Zurzeit ist sie im Vorstand der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland.

Entstanden 2020 an der Professur für experimentelles Radio der Bauhaus-Universität Weimar.

Keine Gerechtigkeit, kein Frieden – Perspektiven Schwarzer Aktivist*innen (Folge 1)

Anlässlich der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den U.S.A.,
die auch zu Demonstrationen in Deutschland geführt haben, ist ein bisher dreiteiliger Themenschwerpunkt mit Fokus auf die Situation im deutschprachigen Raum entstanden.

Folge 1:
Fatima Moumouni – Spoken-Word-Künstlerin, Autorin und Aktivistin mit Wohnsitz in der Schweiz.
Fatima beschäftigt sich auf unterschiedlichen Ebenen (in ihrer Kunst, aber auch z. B. in Kolumnen) mit dem Thema Rassismus. Sie spricht unter anderem über ihre Erfahrungen, als Expertin in Talk-Shows eingeladen zu werden und was man dabei über den Umgang „der Medien“ mit Rassismus lernt.

Entstanden 2020, an der Professur für experimentelles Radio der Bauhaus-Universität Weimar.