Alle Artikel von “Dean Ruddock

A talk with Masimba Hwati on the radio as tool for resistance

I had the chance to bump into Masimba, first at a Demo then on Goetheplatz in Weimar where he told me about his idea for the „Bread-Scores-Performance“.

I was intrigued by how he connected the radio as a device and medium of resistance and group based performance art. He invited me to take part and in return I asked for this interview which I found thought-provoking – thank you!

We talked about the radio in the (post-)colonial context and as a plattform for self-organisation of minorities.

In this recording you will also hear snippets from the performance that took place at Villa Eigenheim on the 22nd of May 2021 as part of the Radio Art Residency.

Also follow Masimba on Instagram.

Credits for the Bread-Scores-Performance given on Mixcloud.

Anti-Rassistische Ausstellung „Re-Action“

Ausstellungseröffnung „Re-Action“ In Reaktion auf die durch Vandalismus zerstörte Ausstellung anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus im März hat das Netzwerk Antirassismus in enger Zusammenarbeit mit den Gruppen BIPOC YMR und WE United eine neue Ausstellung organisiert. Themen sind Diversität, Rassismus und Diskriminierung.

Es gibt unterschiedliche Beiträge die sich mal künstlerisch in Sprache oder Bild, mal eher wissenschaftlich in Form einer Auswertung von lokalen Befragungen zu Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, mit den Themen auseinandersetzen.

Die Ausstellung ist dezentral und zu jeder Zeit zugänglich, sie hängt hauptsächlich in den Fenstern von Projekt 1 (Schützengasse 2) aus, einige Arbeiten werden wieder zwischen Mon Ami und Kasseturm hängen, weitere in den Fenstern von Der Laden (Trierer Straße 5), Café Spunk (Marienstraße 3) und dem Fachdienst für Migration und Integration AWO (Marienstraße 12).

Am 17.07. um 14 Uhr wird es vor dem Projekt 1 eine kleine Ausstellungseröffnung geben. Um 15:30 Uhr sollen dann bin einem gemeinsamen Spaziergang die einzelnen Stationen der Tour abgelaufen werden.

Die Ausstellung wurde gefördert durch den Lokalen Aktionsplan Weimar im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! sowie durch das Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.

1. Platz beim Manuskriptwettbewerb des 19. Leipziger Hörspielsommers

(c) Caecilie Schneider

Das von Cäcilie Willkommen und mir produzierte Hörspiel „Vorschlag einer Struktur“ basierend auf dem gleichnamigen Text vom Kollektiv Gelbe Supp wurde mit dem ersten Preis des vierten Manuskriptwettbwerbes des 19.Leipziger Hörspielsommers ausgezeichnet!

Vielen Dank an das Kollektiv, für den Text – es hat uns viel Spaß gemacht, daran zu arbeiten.
Vielen Dank an unsere Schauspieler*innen Dascha Trautwein, Tahera Hoshemi und Krunoslav Sebrek.
Vielen Dank an Frederike Moormann und Fabian Kühlein für die künstlerische Betreuung des Projektes.
Vielen Dank an das Team vom Leipziger Hörspielsommer für diesen schönen ersten Hörspielsommer.
Gratulation auch an alle anderen!

Als nächstes läuft das Stück beim Berliner Hörspielfestival, auch online.

In Kategorie: Blog

Transnational Memory Culture w/ Ulf Aminde, Free Bangura, Dean Ruddock & Margarita V. Beltran

Monuments, statues and street names bear witness to what a society seeks to preserve, what it denies and what it erases. Public places of commemoration thus also become a space for negotiating the social reality of the present. A current example of the attempt to intervene in collective memory are the monument takedowns in the course of the Black Lives Matter movement in the US. A major project that discusses innovative ways of remembrance culture in the U.S. and Canada is Shaping the Past (a co-op between the Goethe-Institut, the Monument Lab and the Bundeszentrale für politische Bildung ), which brings together activists from the U.S., Canada, Germany and Mexico. Two fellows of Shaping the Past, Ulf Aminde and Free Bangura, are in conversation with two activists and artists from Weimar, discussing practices of anti-racist memory culture and decolonization in public space.

Moderation: Lena Jöhnk (Goethe-Institut Washington DC)

Part of the radio program „GenerationFM“ during the Kultursymposium Weimar 2021.

Keine Gerechtigkeit, kein Frieden

Perspektiven Schwarzer Aktivist*innen
Folge 4: Mirjam Elomda

In dieser Folge spricht Dean mit Mirjam Elomda über die gemeinsame Umbenennungskampagne
der ISD Thüringen und Decolonize Erfurt.
Das Nettelbeckufer wurde nach Joachim Nettelbeck –
einem Akteur des Kolonialismus und Sklavenhandels – benannt.
Mirjam Elomda, die ISD und Decolonize Erfurt engagieren sich für eine kritische
Reflexion der Person Nettelbeck und eine Umbennung der Straße in
Gert-Schramm-Ufer. Der Afrodeutsche Gert Schramm wurde 1928 in eben jener Straße geboren,
überlebte Buchenwald und engagierte sich aktiv gegen Rechtsextremismus.

Decolonize Erfurt

Tanzpoeten – Keines Menschen Eigen

TanzPoeten – Keines Menschen Eigen from Center for Literature on Vimeo.

von und mit:
TanzPoeten (ProArtiSt Münster)
Sound-/Textcollage: Dean Ruddock
Tanzregie/Szenographie: Nelly Köster
Regie/Dramaturgie: Bettina Henningsen
Kamera/Schnitt: Philipp Wachowitz
Tänzer*innen: Claudia Iglesias Ungo, Solomon Quaynoo

Das CfL schreibt:

Für unsere Denkfabrik zum Thema Politik und Gefühl im April diesen Jahres entwickelte das Kollektiv TanzPoeten bereits einen lyrisch-luziden Videoclip, zwischen Alltagspoesie, Smartphone-Ästhetik und der Enge und Isolation des Körpers in Pandemiezeiten.
Für den Neustart der Museen schenken sie dem Center for Literature noch einen solch hybriden Film.
In Keines Menschen eigen mixen sie erneut Tanz und Literatur und erforschen diesmal Burg Hülshoff: die offiziellen, repräsentativen Museumsräume genauso wie abgelegene Ecken, Dachböden, Scheunen.
Doch im Tanz kommt es nicht drauf an, was die Räume schon sind, sondern was sie für uns werden können. In der Bewegung merken wir: Hochherrschaftlicher Gartensaal und sandige Vorburg sind sich ebenbürtig.
Im Zentrum des Films steht auch ansonsten die Frage nach Gleichstellung: in Annette von Droste-Hülshoffs Leben, in der Alltagskultur der Burg gestern und heute (aber auch morgen) – und nicht zuletzt in der Kunst. Denn klingt Emanzipation in der Dichtung nicht ganz anders als im handfesten politischen Streit? Ist der Blick aufeinander nicht immer schon ein anderer?

The collective TanzPoeten, or dance poets, have produced a lyrically lucid video clip. Working somewhere between dance and literature, they research Burg Hülshoff: including representative museum spaces as well as secluded corners, attics and barns.

In Kategorie: Film