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Tanzpoeten: Beitrag zur Denkfabrik „Politik & Gefühl“

Denkfabrik Politik und Gefühl – Tanzpoeten unterwegs – Ich möchte meine Wut verbergen from Center for Literature on Vimeo.

Info-Text zur Performance:
Was bewirkt Sprache – als Satz auf den Ohren, Wort in den Augen, Stimme auf der Haut, unter den Sohlen, bis in die Knochen?

„Ich möchte Meine wut verbergen“ ist das Ergebnis eines Interviews des Künstler*innen-Kollektivs „TanzPoeten“ mit Menschen aus dem Münsterland und eine Antwort auf die Frage: Was ist der Unterschied zwischen Wahrheit und Ehrlichkeit? Das Ergebnis ist eine digitale Video-, Sound- und Tanzinszenierung, eine Collage aus Interviews, Rap, Musik, Sound und Bewegung.

Eine Produktion des Kollektivs Bettina Henningsen, Dean Ruddock, Joachim Goldschmidt.

Mit: Tänzer*innen / Claudia Iglesias Ungo, Solomon Quaynoo, Musiker/Komposition / Benjamin Kövener (Schlagzeug, Soundcollage), Ruslan Maximovski (Akkordeon), Tanzvideoregie / Nelly Köster und Videodesign / Philipp Wachowitz

Gefördert durch die LWL Kulturstiftung, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Kulturförderung Kreis Steinfurt.

Beitrag im Rahmen der Denkfabrik Politik und Gefühl.
Wie sind Politik und Gefühl heute verbunden? In einer andersartigen Konferenz, einer Denkfabrik, kommen Menschen aus Kunst, Wissenschaft und Studierende zusammen.

Politik & Gefühl wird präsentiert von Burg Hülshoff – Center for Literature und brut Wien und gefördert durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

In Kategorie: Film

Interview mit Rainer Schepper

Im Rahmen des Projektes TanzTekste on the road – „Ich möchte Meine wut verbergen“ interviewte ich neben anderen Rainer Schepper; Autor, Rezitator, Zeitzeuge des 2. Weltkriegs, aktiver Denker und vor allem ein belesener Gesprächspartner. Wir sprachen über Sprache und ihre Bedeutung.

Info-Text zur Performance:
Was bewirkt Sprache – als Satz auf den Ohren, Wort in den Augen, Stimme auf der Haut, unter den Sohlen, bis in die Knochen?

„Ich möchte Meine wut verbergen“ ist das Ergebnis eines Interviews des Künstler*innen-Kollektivs „TanzPoeten“ mit Menschen aus dem Münsterland und eine Antwort auf die Frage: Was ist der Unterschied zwischen Wahrheit und Ehrlichkeit? Das Ergebnis ist eine digitale Video-, Sound- und Tanzinszenierung, eine Collage aus Interviews, Rap, Musik, Sound und Bewegung.

Eine Produktion des Kollektivs Bettina Henningsen, Dean Ruddock, Joachim Goldschmidt.

Mit: Tänzer*innen / Claudia Iglesias Ungo, Solomon Quaynoo, Musiker/Komposition / Benjamin Kövener (Schlagzeug, Soundcollage), Ruslan Maximovski (Akkordeon), Tanzvideoregie / Nelly Köster und Videodesign / Philipp Wachowitz

Gefördert durch die LWL Kulturstiftung, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Kulturförderung Kreis Steinfurt

Premiere der Performance, in der das Interview verarbeitet wurde, war am 23.04.20: www.burg-huelshoff.de/programm/kalender/denkfabrik

Soundtrack zum Hörspiel „es gibt diese namen / es gibt diese wut“

Musik für das Hörspiel „es gibt diese namen. es gibt diese wut“ von Hannah Bründl, Maë Schwinghammer, Anouk Doujak, Laura Bärtle und
Rosalia Warnke.

über sexismus im literaturbetrieb. über die ansprüche, die an frauen* und männer* gestellt werden. über das opfer-werden und opfer-sein-müssen. über täter*innen und stakeholder. über die seile der vernetzung und abbindung. über misogynie aussagen, die wir selber hören mussten. über geteilte wut.über das sagen-können und benennen. über das hilflos und verletzt sein. über den druck eines betriebs, der die kunst stützen und nicht den markt nähren sollte. über einen literaturbetrieb, in dem die figur von autor*innen noch eine rolle spielt. über verlage und verleger*innen und deren hände, auf deiner taille. was wir sagen wollten.

Text und Produktion: Hannah Bründl, Maë Schwinghammer, Anouk Doujak, Laura Baertle
Gesprochen von: Josephine Hochbruck, Lea Taake, Leon Rüttinger, Rosalia Warnke
Musik: Dean Ruddock
Post-Produktion: Samson Fischer

Hier kann man es hören.

Denkfabrik „Politik & Gefühl“ findet online statt

Ausführliche Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

Ich bin als Teilnehmer der Panels dabei, habe aber auch die Ehre mit dem Tanztekste-Kollektiv die Eröffnungsperformance darzubieten.
Ursprünglich als Live-Performance-Mix aus Tanz, Text, Musik und Soundschnipseln gedacht ist jetzt ein Clip entstanden, der ursprünglich nur eine Notlösung in Anbetracht der Coronakrise war, nun aber für sich steht.

TanzTekste on the road – „Ich möchte Meine wut verbergen“
Was bewirkt Sprache – als Satz auf den Ohren, Wort in den Augen, Stimme auf der Haut, unter den Sohlen, bis in die Knochen?

„Ich möchte Meine wut verbergen“ ist das Ergebnis eines Interviews des Künstler*innen-Kollektivs „TanzPoeten“ mit Menschen aus dem Münsterland und eine Antwort auf die Frage: Was ist der Unterschied zwischen Wahrheit und Ehrlichkeit? Das Ergebnis ist eine digitale Video-, Sound- und Tanzinszenierung, eine Collage aus Interviews, Rap, Musik, Sound und Bewegung.

Eine Produktion des KünstlerInnenkollektivs Bettina Henningsen, Dean Ruddock, Joachim Goldschmidt.

Mit: Tänzer*innen / Claudia Iglesias Ungo, Solomon Quaynoo, Musiker/Komposition / Benjamin Kövener (Schlagzeug, Soundcollage), Ruslan Maximovski (Akkordeon), Tanzvideoregie / Nelly Köster und Videodesign / Philipp Wachowitz

Gefördert durch die LWL Kulturstiftung, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Kulturförderung Kreis Steinfurt

***Donnerstag, 23.04. um 18:35*** Uhr wird die Premiere des Clips über einen Stream des Centers for Literature stattfinden.
Wie genau? Zeitnah unter www.burg-huelshoff.de nachschauen!

Gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Paderborn (abgesagt)

Ausstellung mit Vorträgen und Workshops für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren im Burgsaal

Beim „Markt der Möglichkeiten“ stellen sich zahlreiche Organisationen, Vereine und Initiativen vor, die sich im Kreis Paderborn gegen Rassismus und Rechtsextremismus engagieren und für gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.
Besucherinnen und Besucher bekommen die Möglichkeit sich über die verschiedenen Angebote im Kreis zu informieren und Kontakte zu knüpfen. In einem Vortrag und verschiedenen Workshops wird darüber hinaus theoretisches und praktisches Wissen zum Umgang mit Rechtsextremismus und Rassismus vermittelt
.

Der Eintritt zum Markt der Möglichkeiten als auch die Teilnahme an den Workshops sind kostenlos. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Anmeldungen werden unter info@vielfalt-lieben.de entgegengenommen.

Das gesamte Programm gibt es hier.

Glaskörperflocken

(c) Philipp Wachowitz

„Was wir tagtäglich wahrnehmen, nehmen wir wiederholt war.
Was wir wiederholt wahrnehmen, studieren wir ein.
Wiederholung ist der Schlüssel zur Gewohnheit.
Was wir gewohnt sind, nehmen wir als gewöhnlich war.“

Viel zu oft geraten Diskussionen aus dem Ruder,
weil weder Atmosphäre noch Zeitpunkt stimmen.
Hier wurde versucht, es besser zu machen und einen Raum der Begegnung
– einen Resonanzraum – zu schaffen.
Angeregt durch eine Lese-Performance und ein Hörstück sollte bei einer Tasse Tee gemeinsam über (Alltags-)rassismus nachgedacht werden.

Rückblick auf die Wortwiese 2019

Video von Philipp Wachowitz

Jugendstil-NRW lud mich im Spätsommer 2019 mit einer Collagen- und BlackOut-Station ein, Teil der WortWiese zu sein. Einen Eindruck von der Atmosphäre vermittelt der obige Film von Philipp Wachowitz, mit Musik die in Zusammenarbeit mit Kira Hummen in den Tagen im Westpark entstand. Jugendstil schreibt:

„An mehreren Tagen im August und September war die WortWiese im Park, auf dem Weltkindertagsfest und auf der Museumsnacht zu erleben. Bepackt mit allem, was das Literaturfest benötigte, haben wir uns auf die Räder geschwungen und die verschiedenen Orte angesteuert. Wir haben unser literarisches Lager mitten in der Alltagswelt der Kinder und Jugendlichen aufgeschlagen und mit allen, die Lust hatten, gelesen, getextet und gestaltet.

Es wurden Hashtags für eine bessere Welt verfasst, Wunschgeschichten auf der Schreibmaschine getippt, Comics am iPad entwickelt, Kulissen für Helden geknetet, Songs geschrieben oder Bücher angeschaut, in Hängematten, auf der Wiese oder im Lesezelt. Oder man setzte sich in die Rikscha, ließ sich durch den Park fahren und lauschte dabei den Hörgeschichten…“

Stimmen gesucht

Für das Projekt „Tanzpoeten unterwegs“ im Rahmen einer Denkfabrik des Centre for Literature (ehemals Burg Hülshoff) bei Münster werden Stimmen gesucht, die in einem Interview ihren Alltag und ihre Wahrnehmung auf Gesellschaft schildern.
Fokus des Interviews ist der Umgang mit Sprache im beruflichen und privaten Alltag, sowie die Wahrnehmung des gesellschaftlichen Miteinanders. Die Interviews dienen einerseits als Recherchegrundlage, andererseits sollen sie ggf. künstlerisch weiterverwertet werden, z. B. als verfremdeter Einspieler in einer Tanzperformance.
Die Nennung das Namens ist optional, grundsätzlich sollen die Stimmen und Aussagen aber anonym verwendet werden, es sollen möglichst unterschiedliche Personen und Statements zustande kommen. Ein Wiederruf ist jederzeit möglich.
Die Interviews werden geführt von Dean Ruddock, Autor, Spoken Word Artist
und Medienkünstler.

„Tanzpoeten unterwegs“ ist eine Produktion von ProArtist


Haben Sie Interesse oder Fragen?
Dann schreiben Sie eine Mail an post@deanruddock.de

Erfahrungen mit Alltagsrassismus gesucht

7.02. – 9.02., Steubenstraße 8, Weimar.

Für mein Semesterprojekt an der Bauhaus-Universität im experimentellen Radio benötige ich euch und eure Erfahrungen.
In meiner Arbeit „Glaskörperflocken“ geht es mir darum, Unsichtbarkeit, Häufigkeit, Alltäglichkeit und nicht zuletzt auch Schmerzhaftigkeit von Alltagsrassismus aufzuzeigen.
Hierfür sammle ich kurze, schriftliche Statements – im Stile eines Tweets oder Facebook-Posts – in denen Betroffene anonym eine Diskriminierungserfahrung beschreiben und teilen. Im Fokus stehen hierbei vor allem Erfahrungen die innerhalb der eigenen Blase in Arbeit und Freizeit, oder in einem als links definierten, aber mehrheitlich weißen Umfeld gemacht worden sind.

Die Erfahrungen sollen im Rahmen der Winterschau vom 7.02. – 9.02.20 als Teil einer
– von mir abgehaltenen – performativen Lesung in Weimar ausgestellt werden.
Insgesamt soll eine Art Resonanzraum entstehen, der sich ausschließlich den Themenkomplexen Normativität und Alltagsrassismus widmet. Bei Interesse halte ich euch gerne auf dem Laufenden.

Wer hierzu bereit ist, kann mir einfach eine kurze Mail mit der Erfahrung bis zum 1.2. schreiben

post@deanruddock.de
www.deanruddock.de

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